#1 Im Dschungel der Gedanken

Was kann ich tun, wenn meine Sorgen wieder und immer wieder die gleichen Bilder von Verlust, Konflikt und Gefahr vor meinem inneren Auge abspielen?

Wie komme ich zur Ruhe, wenn mein Geist nichts anderes im Sinn hat als immer weiter zu planen, organisieren, ordnen und arbeiten? Wie kann ich zur Ruhe kommen, wenn der Geist unruhig ist?

Wie kann ich erkennen, ob meine Gedankenmuster gerade zu innerer Gelassenheit, Klarheit und einem offenen Herzen beitragen? Wie kann ich mit meinem Geist arbeiten, um diese Qualitäten zu stärken?

In den nächsten Wochen werde ich eine Reihe von Übungen zu diesem Thema anbieten. Ziel ist es in ihnen einen Halt zu finden, wenn der Geist in große Unruhe, Grübeln, oder immer wieder kehrende Gedankenmuster verfällt.

Gerade so, ihr Bhikkhus, wie ein Affe, der in der Wildnis, im Walde sich ergeht, einen Zweig ergreift, und wenn er ihn losgelassen, ergreift er einen anderen (Zweig). Ebenso (ist es mit dem) was da, ihr Bhikkhus, Denken heißt und Geist und Bewußtsein: da entsteht bei Nacht und bei Tag eines und ein anderes wird aufgehoben.

Samyutta Nikaya 12.61

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