Integrität

Integrität – das ist Furchtlosigkeit.

Integrität – das ist die Freiheit von jeglichen Fesseln äußerer Autorität.

Integrität – das ist die felsenfeste Verankerung in moralischen Werten, die uns Freundschaft, Mitgefühl und Frieden diktieren.

Wäre Integrität lediglich die Freiheit von Wertvorstellungen, Regeln, Ideen und Ansichten anderer, würde der Eigennutz regieren. Wäre Integrität dagegen die Adaption von Vorstellungen und Werten anderer, ohne sie für uns selbst als wahr erkannt zu haben, so wären wir ständig im Konflikt.

Integrität hat ihre Wurzeln in der Hingabe zu moralischen Werten. Aber nicht etwa Werte, die wir irgendwo aufgeschnappt haben, oder die uns anerzogen wurden. Sondern Werte, die durch unsere eigene Erfahrung, durch ein Erleben von Mitgefühl und Freundschaft, aus unserer inneren Autorität heraus bestätigt wurden. Diese Werte tragen uns in allen unseren Entscheidungen, beeinflussen unsere Handlungen bis tief in den Alltag hinein und sind die Grundpfeiler unserer Integrität. Das Wissen, dass es etwas gibt, was von größerer Bedeutung ist, als unser Gefühl von Sicherheit, schafft Freiheit. Macht uns unerpressbar. Das Vertrauen in unsere innere Stärke diese Werte auch dann zu vertreten, wenn es unangenehm wird, schafft Integrität. Ein Gefühl von Furchtlosigkeit, weil wir den Wert der Gemeinschaft, Freundschaft und Liebe voranstellen. Im Großen wie im Kleinen.

Wohlgemerkt, ohne das Gefühl eines „besser als“. Wir streben nach dieser Qualität nicht, um in einem Vergleich bestehen zu können. Integrität ist eine intime, persönliche Angelegenheit, die jeder für sich selbst entdecken muss.

„Everything can be taken from a man but one thing: the last of the human freedoms – to choose one’s attitude in any given set of circumstances, to choose one’s own way. […]

The way in which a man accepts his fate and all the suffering it entails, the way in which he takes up his cross, gives ample opportunity – even under the most difficult circumstances – to add a deeper meaning to this life.“

Viktor Frankl, „Man search for Meaning“

Welche Werte begleiten unser Leben und bestätigen Freundschaft und Mitgefühl?

Was ist notwendig, dass wir uns bei anderen sicher fühlen?

Welche Regeln halten wir ein, damit sich andere bei uns sicher fühlen?

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