Raum schaffen

Die Einsicht, dass all die Stimmen, die uns aufrufen etwas zu tun, zu sein, zu werden und zu müssen, auch nur Stimmen sind, kann zu einem tiefen Frieden führen.

Es ist eben keine Tatsache, dass ich oder du zehn Kilo abnehmen sollten. Das wir der Person mal unbedingt unsere Meinung sagen müssten. Es gibt auch niemanden, der bestimmen könnte, dass wir dann besonders wertvolle Wesen sind, wenn wir ein bestimmtes Ziel, einen Status, eine Rolle erfüllt haben.

Es ist nur eine Stimme, die in den Raum ruft: das halte ich nicht aus, das will ich nicht, da muss sofort etwas getan werden. Schnell!

Nur eine Stimme.

Sie hören. Den Druck spüren, den sie ausübt. Distanz einnehmen. Wir müssen gar nichts. Und wir können mehr aushalten, als uns unsere Wut, unsere Gier und Angst im ersten Moment glauben machen wollen.

Wir atmen durch und besinnen uns. Auf unsere Werte, auf unsere Motivation und was uns wirklich wichtig ist in diesem Leben. Und aus dieser Ruhe und Freiheit heraus gelingt uns ein Handeln zu unserem eigenen Wohl und zum Wohle vieler.

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