Stimmen hören

Wie ein ganzer Chor können sie auf uns einwirken. Die inneren Stimmen, mit all ihren Ratschlägen, Be- und Anmerkungen, ihrem scheinbaren Wissen, ihren Warnungen und Analysen.

In Situationen, in denen der richtige Weg, die richtige Entscheidung nicht eindeutig sind, kann es eine Qual sein ihnen zu lauschen. Und manchmal sind es die entschiedensten Stimmen, die die unklügsten Ratschläge erteilen. Man denke nur an Wut oder Angst und den schier unaufhaltsamen Aufruf zur Handlung, der in ihnen steckt.

Wie aber können wir diese inneren Stimmen unterscheiden? Wie unterscheiden sich Erfahrung, Intuition und Weisheit von dem was uns und anderen schaden mag?

Für mich hat sich bewährt darauf zu achten, welches Gefühl, welcher Geisteszustand mit der jeweiligen Stimme mitschwingt.

Ist es eine Stimme, die sofortiges Handeln fordert? Die mit Druck und innerer Enge einhergeht, oder auch mit einem Gefühl von starker Hitze oder Kälte? Dann lohnt es sich inne zu halten und nachzusehen, was hinter diesem inneren Druck steht. Welches Bedürfnis in Gefahr ist – und ob unsere erste Idee es zu verteidigen, tatsächlich die hilfreichste ist.

Kann ich im Alltag die Qualität meiner Intuitionen körperlich und emotional spüren lernen? 

Was geschieht, wenn ich mich nicht von meinen Impulsen leiten lasse? Wenn ich mich on dem  Wunsch nach einer hilfreichen Lösung leiten lasse, geboren nicht unter Druck, sondern aus unserer ureigensten Weisheit?

 

 

 

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