Von außen und von innen

Wir sind stetig auf der Suche in der Welt:

Nach Dingen, die wir genießen können, die uns glücklich machen. Nach Kontakt mit anderen Menschen, nach Trost, Hilfe, Unterstützung, Bestätigung. Wir suchen nach etwas, das unseren inneren Hunger sättigt, uns Freude bereitet und glücklich macht.

Genauso können wir in der Gedankenwelt verloren sein, wo wir Lösungen, Antworten, Rechtfertigungen oder Erkenntnisse zu finden versuchen.

Wie eine Krake, die ihre Tentakeln in alle Richtungen ausstreckt, ewig tastend und suchend nach etwas Greifbarem, Soliden. Verstrickt in viele Richtungen. Mit diesem Bild geht das Gefühl einer Ermüdung und Rastlosigkeit einer – sowie einer tiefen Sehnsucht.

Kann man sich der Anstrengung und dem Leid bewusst sein, die entstehen, wenn wir  im Außen nach etwas zu suchen, das uns zufriedenstellt?

Können wir uns dem Innen zuwenden, wenn wir nach Erfüllung und Antwort suchen?

Ja, es mag sein, dass es im Innen ziemlich unordentlich zugeht. Das es zumindest am Anfang nicht einfach ist, sich nach Innen zu wenden.

Gil Fronsdal, Meditationslehrer am IMC, beschreibt das Innere als verwahrloste Wohnung, der sich lange keiner mehr angenommen hat. Wenn wir lange abwesend waren, müssen wir erst einmal aufräumen, Ordnung schaffen. Dann aber, dann haben wir die Möglichkeit dort zu finden, was wir sonst nirgendwo zu finden vermögen:

Ein sicheres Zuhause.

I have arrived
Kalligraphie nach Thich Nhat Than

Ich bin angekommen,

Ich bin Zuhause.


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